ARCHIV
Es geht hier um ein Problem, das ich eigentlich nie zum Thema eines meiner Aufsätze machen wollte. Da ich jedoch die Empfindlichkeiten beider Seiten nicht nur gut verstehe, sondern auch lebhaft nachempfinden kann, will ich zu dem in letzter Zeit viel diskutierten Phänomen Erika Steinbach Stellung nehmen. Ich muss hier vorausschicken, …
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EUROPA ALS IDEE – EUROPÄISCHE ÖFFENTLICHKEIT
Die Geschichte der Idee eines vereinigten Europa ist uralt. Um die erste Jahrtausendwende mit der Christianisierung der östlich lebenden Polen und Ungarn sowie der drei skandinavischen Königreiche wurde die Bildung des Abendlandes abgeschlossen. Die Staatsgebilde der damaligen Zeit haben sich als vom Gotteswillen entstanden, als “Gottesstaaten” verstanden. …
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„VEREIN UND LEITE!“ – ÜBER BARACK OBAMA
Die Wahl des Senators Barack Obama zum 44. Präsidenten der USA ist die Quintessenz des american dreams. Nicht nur das. Seine Wahl zum Präsidenten verändert das Bild von Amerika in der Welt. …
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Mit diesem Text werde ich hier eine Serie beginnen: Ich möchte in der nächsten Zeit über menschliche Tugenden schreiben. Allein das Wort ist für den heutigen Leser beinah vergessen, seine Konnotationen scheinen nicht mehr wichtig, nicht mehr beachtenswert zu sein. …
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„Deine Mutter und ich, wir kannten die Zukunft. Eure Zukunft hat zu uns gesprochen. Hatte uns ja überhaupt erst Mut gemacht!“, so spricht der sterbende David zu seinem Sohn. …
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Das Engagement des Musikers Andy Palacio, der 47jährig im Januar 2008 verstarb, galt der Erhaltung der Sprache und Kultur der Garifuna. Der Ursprung der Ethnie der Garifuna geht auf die Verschmelzung der Westafrikaner, die als Sklaven nach Amerika gebracht werden sollten …
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„Ich wußte ja, dass es außer den großen Planeten wie der Erde, dem Jupiter, dem Mars, der Venus, denen man Namen gegeben hat, noch Hunderte von anderen gibt, die manchmal so klein sind, dass man Mühe hat, sie im Fernrohr zu sehen. Weiterlesen
„allein hätte ich nicht die Welt durch Antizipation bereits in mir getragen, ich wäre mit sehenden Augen blind geblieben, und alle Erforschung und Erfahrung wäre nichts gewesen als ein ganz totes vergebliches Bemühen. …
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SCHILLER – DER UNGEWÖHNLICHE GEIST
Die zeitlose Gültigkeit der akademischen Antrittsrede Schillers an der Universität Jena aus dem Jahr 1789 macht es sinnvoll, sich auch heute diese in Erinnerung zu rufen. Damals, vor fast 220 Jahren, wie Schiller in einem Brief an Christian Gottfried Körner schreibt, machte seine Vorlesung Eindruck. Man redete in der Stadt davon ….
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In längst vergangenen Epochen waren es nur weibliche Ausnahmetalente, die eine gewisse Bekanntheit erlangen konnten und zwar nur dann, wenn die Umstände überaus günstig waren. In der Antike und in den späteren Epochen – mit der Ausnahme des Mittelalters – waren es vorwiegend die Töchter von Malern, die ihr Talent entwickeln konnten …
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„Der Begriff Toleranz ist abgeleitet vom lateinischen Verb tolerare, was erdulden, ertragen, zulassen bedeutet, wird im sozialen, kulturellen und religiösen Kontext gebraucht“, so die Definition. Weiter: Das, was geduldet werden soll, muss ein Übel sein (Positives kann man nicht tolerieren) und die Hinnahme des Übels muss freiwillig sein.
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DIE TUGEND DES RISIKOS UND DER ENTSCHEIDUNG
So wie unter den drei theologischen Tugenden – Liebe, Hoffnung und Glaube – die Liebe die größte ist, so sind unter den vier Kardinaltugenden – Klugheit, Gerechtigkeit, Tapferkeit und Mäßigung – die drei anderen der Klugheit untergeordnet. So wie die Liebe die Hoffnung und den Glauben mit Sinn erfüllt, so entscheidet die kluge Voraussicht…
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Echo, die Nymphe des Berges Helikon, wollte als Dienerin der Hera ihre Herrin mit endlosem Geschwätz unterhalten, während Zeus mit den anderen Nymphen tändelte. Als die Göttin diese List bemerkte, bestrafte sie sie aus Ärger mit einer seltsamen Beschränkung der Sprache:
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Das Wort „hoffen“, verwandt mit (engl.) hope, (mittelniederdt.) hopen „hüpfen“, „vor Erwartung unruhig springen“, bedeutet einen grundlegenden inneren Zustand des Menschen, einen Zustand, der sich unter Umständen handlungsleitend auswirkt, bedeutet aber zugleich…
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Es war nicht einfach, ein passendes Bild für das Thema “Geduld” zu finden. Diese allegorische Darstellung der Pacientia aus dem 16. Jahrhundert ist nicht uninteressant, entspricht jedoch nicht ganz der Intuition der heutigen Zeit, denn die Bedeutung des Begriffs hat sich über die Jahrhunderte gewandelt:
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