• 1968 – das Initiationsjahr einer Generation

,
„1968 war nicht das Jahr, das alles verändert hat, dazu war viel zu viel bereits im Gang. Aber nach ’68 war fast nichts mehr so wie vorher. Und in diesem Sinn war ’68 überall.“

„Mir scheint, die Kinder des nächsten Jahrhunderts werden das Jahr 1968 mal so lernen wie wir das Jahr 1848“ – Hannah Arendt an Karl und Gertrud Jaspers, 26. Juni 1968

In dem Machtzentrum des Staates, also in dem Zentralkomitee der Arbeiterpartei gab es schon früh die Erkenntnis, dass die Machthabenden zunehmend an Popularität verlieren. Und lange vor dem Jahr 1968 gab es eben in diesem Machtzentrum Überlegungen, was gegen die schwindende Popularität zu tun wäre. Eins war klar: Um wieder Popularität zu erlangen, müsste man eine feindliche Stimmung zwischen der Arbeiterklasse und den anderen Gruppen der Gesellschaft schaffen. Die Fraktionen in dem Machtzentrum waren aber miteinander zerstritten und konnten sich nicht einigen, wie der gewünschte Ziel zu realisieren sei – wen man angreifen müsste: die Studenten, die Intelligenzija, oder die Juden (Samuel Sandler, Gazeta Wyborcza). Und plötzlich hatten alle Puzzleteile gepasst: Die Studenten waren in ihrer Oppositionsarbeit allzu aktiv, es gelang nach vielen Versuchen nicht, die immer deutlicher enttäuschte Intelligenzija in der Tat zu unterwerfen – und zu aller letzt, die Juden bekundeten offensichtlich ihre Sympathie für den Staat Israel und ihre tiefe Freude über den gewonnenen Sechstagekrieg. Die bis dahin zerstrittenen Fraktionen des Machtzentrums konnten sich im Frühling 1968 auf alle drei Gesellschftsgruppen einigen…

 Die Pläne der Regierenden waren uns allen zu damaligen Zeit nicht in dieser Klarheit bewusst.

Unterdessen hatte die Avantgarde versucht, ihre noch so geringen Möglichkeiten, politische Veränderungen zu erzwingen, zu nutzen. Denn es war allen klar gewesen, dass man nicht tatenlos zusehen konnte, wie die demokratischen Freiheiten immer weniger wurden und alles, was den Fortschritt hätte bringen können, im Keim erstickt wurde.

600-uni-wa-wa

Nicht verwundert waren wir Studenten aus anderen Zentren also über die immer wieder durchsickernden Nachrichten – aus Warschau, denn Polen ist ein zentralistisches Land und das Wesentliche geht von der Hauptstadt aus – dass Studenten, Professoren, Schriftsteller und Künstler nicht mehr schweigen wollten. Wir wussten, wenn auch sehr wenig, über das Wirken einer Gruppe von Studenten, die sich dem Kampf um die von Gomułka verratenen Ideale des Oktober ’56 verschrieben hatte. Ihr Ziel war nicht die bürgerliche Demokratie, kein Umsturz also, sondern eine Reform des Systems im Geiste des demokratischen Sozialismus. Aus diesem Grund wurden sie als „Revisionisten“ deklariert.

Folglich waren wir in dieser Atmosphäre nicht überrascht, als eines kalten Märztages 1968 die Nachricht aus Warschau kam, auf der Warschauer Universität und auf der Technischen Hochschule, der Politechnika, gewaltige und gewaltsam unterdrückte Proteste der Studenten ausgebrochen seien. Die Namen, die immer wieder fielen, waren uns nicht unbekannt, es handelte sich um die „Revisionisten“, die Studenten: Adam MichnikKarol ModzelewskiJacek KurońJan LityńskiSeweryn BlumsztajnJózef DajczgewandBarbara ToruńczykHenryk Szlajfer und um die Professoren der historischen und philosophischen Fakultät: Włodzimierz BrusLeszek KołakowskiZygmunt BaumanKrzysztof PomianMaria HirszowiczBronisław Baczko und andere. Diese beiden nicht formellen Gruppen, Studenten und Professoren, hatten seit Langem zusammen gearbeitet: In dieser Zeit war die Warschauer Universität der – wohl die einzige in Polen – ein Ort der unabhängigen geistigen und somit auch politischen Arbeit. Diese beiden Gruppen, eng verbunden, waren, wenn auch nicht ganz hermetisch, doch aufgrund der früherer politischen Arbeit, der wissenschaftlichen Interessen und der gesellschaftlichen Verbindungen bis zu einem gewissen Grad geschlossen.

Was war aber unmittelbar vor den Protesten und Streiks an der Uni und an der TH, die sich auf das ganze Land ausgegossen haben, geschehen?

600-w-wa-politechnika

Wie immer in Polen, auch diesmal ging es um die Wirkungskraft der Literatur und Kunst auf das aktuelle politische Leben. In der Theater-Wintersaison 1967/68 hatte das Nationaltheater in Warschau das berühmte Stück von Adam Mickiewicz, das übrigens auch Schullektüre gewesen ist, „Dziady“ vorgeführt. In diesem Drama aus dem Anfang des 19. Jahrhunderts, ging es um das Leid eines jungen Menschen auf dem Hintergrund der Teilungen der Adelsrepublik. Die Gestalten des Dramas sind die zaristischen Machthaber, es handelt sich um die politische Unterdrückung, die Ursache jeglichen Leides und Demütigung der Polen. So war jedes Wort, das Mickiewicz am Anfang des 19. Jahrhunderts schrieb, auch nach 130 Jahren, im sozialistischen Polen, aktuell. Der Schauspieler in der Rolle des jungen Helden, einer der größten Schauspieler dieser Zeit, hat durch seine Intonation die Parallele noch unterstrichen. Der Applaus der Zuschauer war eine Meinungsäußerung, mehr noch, es war eine Demonstration.

Die Zensur hatte das Drama – nach nur acht Vorstellungen! – vom Spielplan genommen. Das hat massive Proteste der Studenten und der Intelligenzija ausgelöst. Infolge der Proteste gegen das Eingreifen der Zensur sind nach der Entscheidung, die im Ministerium, und nicht auf der Uni – ein Angriff auf die Autonomie der Universitäten – gefallen war, Adam Michnik und Henryk Szleifer von der Uni verwiesen worden – unter anderm deshalb, weil sie die Informationen über das Eingreifen der Zensur an französische Korrespondenten weiter gegeben hatten. Aus Protest gegen die Relegation von der Uni wurde eine Demonstration organisiert, eine andere auf der Technischen Hochschule. Von dort hatten sich die Proteste wie Lauffeuer auf alle Uni-Zentren des Landes ausgegossen.

Die Schriftsteller des polnischen Pen ClubsPaweł JasienicaAntoni Słonimski und Jerzy Zawieyski hatten sich mit offenen Protestbriefen an das Kultur- und Wissenschaftsministerium und an das Kulturreferat des ZK gewandt, an das Parlament, dem noch pro forma eine Gruppe unabhängiger Parlamentarier angehörten, wurde von diesen eine Interpellation gestellt. (In diesem Zusammenhang muss der Name des späteren Premierministers der freien Republik, Tadeusz Mazowiecki, erwähnt werden.) All diese Proteste waren unerhört! Also erfuhren wir bald über die Folgen solcher Schritte:  –  Es waren ausnahmslos Repressalien und Verunglimpfungen der bekannten Persönlichkeiten, die den Mut hatten, den Machthabern die Stirn zu bitten.

Bis zu dieser Zeit waren Universitäten, sowie auch Kirchen, exterritoriale Orte – als Ausdruck der Autonomie. Unter anderem hatte hier die Miliz keinen Zutritt gehabt. Die Befehlshaber der Miliz wie auch die Parteifunktionäre hatten sich anfänglich daran gehalten, oder sie haben wenigstens nicht ohne Weiteres die fest verankerte Autonomie der Hochschulen zu brechen gewagt. Aber darum ging es doch, diese zu brechen! Die Truppen sind also schon früh genug auf dem Uni-Gelände in Bussen mit der Aufschrift „Ausflug“ postiert worden. Als die Demonstration angeschwollen war, sind die „Ausflügler“, als Arbeiter verkleidet, aus den Bussen gesprungen und haben die Jugend mit Schlagstöcken attackiert. Das war ein unerhörtes Vorgehen! Das hat die Proteste noch verstärkt und mit Nachdruck im ganzen Land entfacht.

600-68-w-wa

Das Gären, die Stimmung unter den Studenten waren selbstverständlich den Herrschenden nicht entgangen. Sie waren gut vorbereitet: Die Proteste wurden nicht nur mit Gewalt erstickt, sondern sie wurden auf Grund dessen, dass viele aus der aktiven Gruppe Juden oder jüdischer Abstammung waren, für eine beispiellose antisemitische Hetzte genutzt. Warum denn?

Acht Monate früher war der Sechstagekrieg zwischen Israel und den arabischen Staaten ausgebrochen. „Als Israel im Jahr 1948 entstanden und sofort von den arabischen Staaten überfallen wurde, herrschte große Not an Waffen. Weder Amerikaner noch Briten halfen den Juden, sich zu verteidigen. Die von Israel eingesetzten Messerschmidts und Karabiner wurden von der UDSSR heimlich über die Tschechoslowakei geliefert“, ich zitiere frei nach haGalil.com. „Der Staat Israel sollte ein Vorposten des Kommunismus, ein bolschewistischer Staat im Nahen Osten werden. In den Kibbuzim, glaubte man, seien die wahren Ideale des Kommunismus verwirklicht worden. Stalin war für viele sozialistisch oder kommunistisch denkende Staatsgründer ein Held. Mit dem Tod Stalins und wegen des Kalten Krieges endete der israelische Flirt mit Moskau. Deutschland, Frankreich und Großbritannien lieferten nun die Waffen, während die Sowjetunion Irak, Libyen, Ägypten und Syrien, später auch die PLO, aufrüstete.“ So wurde Israel nach dem Ausbruch des Sechstagekrieges von der Sowjetunion mit einer Hasskampagne überzogen. Dieser Hasskampagne hatten sich auch die Regierenden in Polen verpflichtet gefühlt. Da passte es doch wunderbar! Die Kerngruppe der politisch aktiven Jugend und Künstler wurde als die 5. Kolonne des Staates Israel verschrieen, das Schimpfwort war: „die Zionisten“. Auch in Polen des Jahres 1968 hatte sich der Antisemitismus in seiner neuen Gestalt gezeigt: Als Antizionismus.

Auf den Straßen haben die Menschen offen ihr Antisemitismus demonstriert. Es wurden von den Machthabenden antijüdische Säuberungen, die vor allem als Ausdruck der Auseinandersetzungen in den Fraktionen im Parteiapparat zu betrachten sind, initiiert. Die jüdischen Studenten wurden von den Hochschulen verwiesen, die Professoren, die Journalisten, vor allem aber Politiker wurden entlassen. Alles mit dem Akkompagnement der Kakophonie der berühmt-berüchtigten Reden von Gomułka, Edward Gierek, der bald die Macht in Polen übernehmen sollte, sowie anderer Politiker und regimetreuen Journalisten. Kurz darauf hat man den jüdischen Professoren, Studenten, Künstler und deren Familien einen Pass ohne Recht auf Rückkehr angeboten. Viele, viele sind gegangen: nach Schweden, nach Dänemark, nach Amerika, nach Israel. Diese antisemitische Kampagne wahr wohl die erste und die letzte, die es im sozialistischen Polen gelungen war, durchzuführen.

Ich war zu dieser Zeit Pädagogik- und Philosophiestudentin in Breslau. Selbstverständlich haben sich die meisten Studenten unserer Universität an den Protesten, den Streiks und Demonstrationen beteiligt, selbstverständlich haben wir kein anderes Gesprächsthema gekannt. Unsere Professoren, diese die wir auch sonst am meisten schätzten und respektierten, waren mit uns vollkommen solidarisch, hatten uns in unserem Handeln unterstützt und uns beraten.

Die März-Ereignisse waren für mich ein Schlüsselerlebnis: Wir, Philosophiestudenten, im gewissen Sinne die Elite der Universität – denn um Philosophie studieren zu können, musste man schon seit wenigstens zwei Semestern an einer anderen Fakultät eingeschrieben worden sein, und es war nicht üblich, auf zwei Fakultäten zu studieren, musste also das eigene Interesse an dem Fach groß sein – wir waren im Auge des Zyklons. Unsere Gespräche, Diskussionen, sowohl während der Seminare und Übungen, als auch in Cafés und Studentenclubs fortgesetzt, drehten sich nur um dieses eine Thema. Nie werde ich aber den einen Tag vergessen: Den Tag, an dem sich aus unserer kleinen Gruppe mehrere Kommilitonen, mit Trennen in den Augen, verabschiedet haben: Sie gingen nach Schweden, nach Dänemark, nach Amerika, nach Israel… Der tragische in seiner Entschlossenheit Ausdruck der Augen von dem Freund, der nach Israel, gleich in den Militärdienst uns somit in den Krieg ging, sehe ich noch heute. Dieser Schock hat mich für mein ganzes Leben geprägt. In meiner jugendlichen Naivität glaubte bis dahin fest daran, dass nach Auschwitz ein Antisemitismus nie, aber wirklich nie mehr möglich ist. Jetzt wusste ich es. Und ich wusste fortan, wie meine eigene Haltung ist.

Diese Erfahrung hat auch dann, als ich schon im Westen lebte, meine entschiedene Einstellung dem westeuropäischen Antizionismus, der eben nichts anderes ist als ein den heutigen Gegebenheiten angepasster Antisemitismus, gegenüber, beeinflusst.

600-aulaleopoldina
Aber zurück in das Jahr 1968. Nach den Osterferien stieß zu unserer jetzt sehr klein gewordener Gruppe der Adepten der Philosophie ein Student aus Warschau. Durch sein Wissen, seine herausragende Intelligenz und Denkreife wurde er in kürzester Zeit die wichtigste Person in unserer Gruppe, die zugleich offiziell ein Jahrgang war.

Wir wussten, dass dieser neue Kommilitone einige Wochen davor von der Warschauer Universität, als an den Protestaktionen in Warschau Beteiligte, relegiert wurde. Er hat diese Tatsache und die persönlichen Begleitumstände dieser, auch dies, dass er Jude ist, in einem vertraulichen Gespräch dem Dekan mitgeteilt. Daraufhin ist er vom Präsidenten der Breslauer Universität von der Studentenliste gestrichen worden.

Das Entsetzen bei uns war groß. Ein sofortiger Entschluss der Gruppe war: Wenn unser Freund nicht studieren darf, wollen wir es auch nicht. Wir verzichten alle auf das Philosophiestudium. Schließlich ist es unsere zweite Fakultät. Die meisten haben aus reinem Interesse am Philosophieren studiert, ein Muss war es nicht.

Und wenn auch einige Monate zuvor an der Warschauer Universität ganze Fakultäten im Zuge der Repressionen geschlossen wurden, in Breslau wollte die Universitäts-Leitung das Auseinanderfallen eines ganzen Jahrgangs nicht akzeptieren. Auf uns ist von der Uni-Leitung ein enormer Druck ausgeübt worden, wir ahnten auch, dass die just zu dieser Zeit neu dazu gekommenen Kommilitonen, die kaum Interesse für Platons Dialoge und Ähnliches zu zeigen vermochten, mit größter Wahrscheinlichkeit die Aufgabe hatten, unsere Gespräche weiter zu leiten und über die Stimmung in der Gruppe bei der Uni-Leitung wie auch bei dem Sicherheitsdienst zu berichten. Wir sind regelrechten Verhören vom Uni-Präsidenten unterzogen worden – mit einem Wort, der Druck auf uns, unseren Widerstand aufzugeben, war groß. Zumal wir alle jung waren und dies unsere erste Erfahrung mit der Staatsmacht war, hier in Person des Unipräsidenten, der nicht die Wissenschaft repräsentiert hatte, sondern tatsächlich die Staatsmacht. Es wurde der Obrigkeit jedoch klar, dass wir fest entschlossen waren, ohne unseren Freund auf das Pilosophiestudium zu verzichten.

Warum dies der Leitung der Uni nicht passte, haben wir nie erfahren… Nach längerer Zeit, nach zähen Verhandlungen und zahlreichen Verhören, ist der Status unseres Freundes als Student wiederhergestellt worden.

Das war unser großer Sieg!

Heute, nach über vierzig Jahren ist es für die damals Nichtbeteiligten und für die nachfolgende Generation kaum nachzuvollziehen, was für uns einerseits die März-Bewegung überhaupt und andererseits der eine, damals so wesentliche Kampf um unseren Freund bedeutet hatten. Aus der heutigen Perspektive kann ich es so beschreiben: Wir hatten uns in dieser Zeit das erste Mal in unserem jungen Leben und das letzte Mal für viele Jahre als wirklich freie Menschen empfunden. Frei Denkende, frei Handelnde. Es ist ein Pardoxon, aber trotz sofortiger Repressalien, hatten uns die März-Ereignisse ein starkes Freiheitsgefühl gegeben. Es bleibt unvergessen!

Die Rechnung der Herrschenden war jedoch aufgegangen: Es gelang für viele Jahre einen Keil zwischen die Arbeiterklasse die anderen Gesellschaftsgruppen zu treiben. Als in Dezember 1970 die Werftarbeiter gegen massive Preiserhöhungen für die Grundlebensmittel auf die Straße gegangen waren – man muss wissen, dass in der Planwirtschaft Preise für Brot, Zucker, Butter u.a. nicht anderswo als im Zentralkomitee der Partei bestimmt wurden! – waren die Arbeiter mit ihrem Protest allein. Es mussten noch weitere Jahre vergehen, bis es möglich war, dass die Intelligenzija Hand in Hand mit den Arbeitern, die Grundfeste der sowjetischen Herrschaft in Polen umstoßen konnte.

Auch wenn es zu damaliger Zeit und ebenso später viele Skeptiker gab, die in dieser Studentenrevolte eine Provokation, ein von langer Hand geplantes Spiel der sich gegenseitig bekämpfenden Fraktionen im ZK der Partei sahen, verwahre ich mich, genauso wie viele von den damals Engagierten, dagegen. Für uns alle war das ein lang erwarteter Versuch, die Freiheit – und nichts weniger – zu erlangen.

* * *

Diese März-Ereignisse sind zum Gründungsmythos der heutigen freien Republik Polen geworden. Bemerkenswert ist, dass die damals aktiven jungen Menschen in nachfolgenden Jahren prägend an der Arbeit der Opposition beteiligt gewesen sind, im Untergrund, versteht sich, und federführend an der unblutigen Umgestaltung des Landes im Jahre 1989. Heute gehören sie der intellektuellen- und der Macht-Elite des Landes.