Dieser BLOG bildet ein Ganzes zusammen mit der Seite „Stirb und werde!“

• פולין – POLIN – 2. Teil

Polin1 – Museum der Geschichte der polnischen Juden

Im 14. Jahrhundert wurden Juden aus deutschen Landen2, Spanien und Portugal, Ungarn, Frankreich, aus Moskau und Kiew, später aus England vertrieben. Sie gingen, auf Einladung des polnischen Königs Kasimir des Großen, Richtung Osten bis sie das Stück Erde gefunden haben, wo sie glaubten, sich dort niederlassen zu können. Sie fanden das Land als „ohne erbitterten Hass gegen uns wie in Deutschland“.

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• »…dann habt ihr ein Grab in den Wolken da liegt man nicht eng…« – 1. Teil

Zygmunt Bauman:
Alexander Sołżenicyn in der Zeit seiner Verbannung schlug seinen Landsleuten „einen Tag ohne Lüge“ vor; er meinte, es reicht ein Tag und der sowjetische System bricht zusammen. Ob er recht hatte, erfahren wir nie, die Vorstellung war aber nicht mehr absurd als das System, auf den sie sich bezog.

Diese Worte gelten für jedes totalitäre System, denn diese sind auf Lügen gebaut. Heute, als es schon möglich ist, die unvorstellbaren Verbrechen der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts genau zu untersuchen – die Archive, die über Jahrzehnte…

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• Die Bedeutung des Verzeihens

Kein einfaches Thema, was ich heute aufnehmen möchte: Das Verzeihen und die Vergebung der Schuld im Lichte der fünften Bitte aus dem Vaterunser.
Die ersten drei Bitten: „Geheiligt werde Dein Name“, „Dein Reich komme“, „Dein Wille geschehe…“ beziehen sich grundsätzlich auf die göttliche Welt, wenn auch eine gewisse Spiegelung dieser Bitten in der Gedankenwelt der Menschen zum Ausdruck kommt.
Die vierte Bitte „Unser tägliches Brot gib uns heute“ bezieht sich auf das irdische Leben des Menschen, auf das notwendige Gesichertsein der menschlichen Existenz. Diese Bitte bezieht sich ohne Zweifel auch auf die seelische und geistige Nahrung, deren der Mensch in seinem Leben wie Luft zum Atmen bedarf.
Die drei letzten Bitten: „Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern“, „Und führe uns nicht in Versuchung“, „Sondern erlöse uns von dem Bösen“ stehen in unmittelbarer Beziehung zum Problem des Bösen in der Welt, was sowohl als „das Böse“ und als auch wesenhaft als „der Böse“ verstanden werden kann.
Einerseits machen die Worte der fünften, sechsten und siebten Bitte dem Menschen bewusst, welche Aufgabe er selbst im Bezug auf das Böse hat, andererseits wird ihm klar, dass er nicht allein, also ohne die göttliche Welt und deren Hilfe es schaffen kann, der Versuchung als solchen zu widerstehen. Allein das „Widerstehen“ aber, also das Böse von sich zu weisen, wenn nicht gar die Menschenkraft übersteigernd, an sich keinen besonderen Wert besäße, denn dieses Widerstehen ist a priori stark mit Egoismus behaftet. Und Egoismus ist das Böse schlechthin.
Es erschließt sich als Konsequenz aus dem Gesagten, dass es eine denkbar wichtige, eigentlich wesentliche Aufgabe ist, das Auflösen oder – sagen wir es gleich – das Erlösen des Bösen. Die Teilnahme des Menschen an der Erlösung des Bösen hat ihren Ausdruck allein in der unaufhörlich geübten Verzeihung und Vergebung. Es ist ein Paradigmenwechsel, der sich hier abzeichnet: Das Böse soll nicht vom Menschen abgewiesen werden und von Gott „bestraft“ werden, sondern wieder zum Guten geführt werden. Und das liegt tatsächlich in der Verantwortung und in der Macht der Menschen! Obschon manchmal zögernd, manchmal an scheinbar wesentliche Bedingungen wie Reue oder Wiedergutmachung geknüpft, geschieht Vergebung unter Menschen unaufhörlich. Jedoch erst unbedingtes Verzeihen hat in sich die erlösende Kraft.
Dem bewussten, unbedingten Verzeihen geht eine Erkenntnis voran, die sich in das Wollen, in das Tun gesenkt hat. Eine Erkenntnis, dass Nachtragen, Rachegefühle, Zorn oder Wut dem Bösen zum Gedeihen verhelfen, dagegen das bedingungslose Verzeihen die Liebe als Gefühl und als objektiv wirkende Kraft zu Folge hat. Es ist wichtig zu unterstreichen, dass die im vorigen Satz erwähnte Willenstat nicht im Rahmen von einer so oder so gearteter Obedienz zustande kommen kann. Es kann sich nur um freie Entscheidung und freie Tat handeln, die jedoch ohne diese Erkenntnis nicht hätten erfolgen können.
Es ist schon so viel angedeutet worden, jetzt ist es an der Zeit zu schauen, was es eigentlich das Verzeihen ist?
Es reicht sicher nicht, einen abstrakten Willen zu dem Akt des Verzeihens zu haben. Was sich vollziehen muss im Menschen, der vergibt, ist die Tilgung der fremden Schuld aus dem eigenen Gedächtnis. Dieses muss errungen werden, vielleicht sogar unter Opfer erreicht werden. Die besondere Bedeutung dieses Vorgangs liegt darin, dass in die unaufhörlich von der Erinnerung an Leid und Kränkung frei werdenden Räume ein ganz anderer geistiger Impuls Eingang finden kann. Es muss hier unterstrichen werden, dass es sich dabei nicht nur um eine Durchdringung des individuellen Bewusstseins mit neuen Impulsen handelt, so, dass die eigenen Wunden heilen können, sondern in weiterer Konsequenz um positive Folgen für die unmittelbare Umgebung und für die Gesellschaft; es entsteht mehr Menschenliebe, mehr Brüderlichkeit, was überraschend ein verstärktes Bewusstsein der Anwesenheit Gottes zu Folge hat, denn ohne den gemeinsamen Vater – keine Brüderlichkeit. Hier kommt der Genius der Sprache deutlich zum Ausdruck: denn „verzeihen“ rührt von dem Verb „verzichten“, in dem Fall verzichten auf die niederen Regungen der Seele, die durch fremde Schuld hervorgerufen worden sind. Und „vergeben“ – verstanden als sich ver-geben – als Hingabe an die Mitmenschen.
Die Verzeihung darf also nicht als Feindesliebe verstanden werden, sie hebt gerade die Feindschaft auf und lässt Brüderlichkeit, Nächstenliebe und Liebe Gottes, die Liebe schlechthin, entstehen. Im Verzeihen ist diese Liebe erfahrbar. Liebe, die unbedingt und absolut das Gute ist.
Die Folgen der Verzeihung sind besonderer Natur. Weil Verzeihen ausschließlich ein Akt des freien Willens sein kann, tritt die Person, der die Schuld vergeben wird, in eine Beziehung zu einem anderen Menschen, dem Vergebenden, die nicht abhängig macht. Im Gegenteil: Der Akt der Verzeihung wirkt auf den Schuldigen befreiend – ein neuer Anfang ist möglich! Befreiend und als ein neuer Anfang wirkt er auch unerwartet auf den Verzeihenden! Auch für ihn ist ein neuer Anfang möglich geworden.
Der Akt der Verzeihung oder Vergebung hat in meinen Augen in seinem Ausdruck weniger den Opfercharakter, vielmehr hat er den Charakter der Gnade. Auch diese wird unverdient und ohne Erwartung einer Gegenleistung gewährt, was die conditio sine qua non sowohl der Gnade, als auch der Verzeihung ist! In diesem Sinne kann das menschliche Handeln als ein schöpferischer Akt im Sinne Nachfolge Christi verstanden werden, als gratia creata.
Ein wichtiges Buch zu diesem Thema:
Sergiej O. Prokofieff
Die okkulte Bedeutung des Verzeihens
Verlag Freies Geistesleben, 1991
Nicht mit allen Thesen des Autors könnte ich mich anfreunden, über einige gehe ich hinaus. Trotzdem ist es eins der wichtigsten Bücher überhaupt, die ich gelesen habe.

Kein einfaches Thema, was ich heute aufnehmen möchte: Das Verzeihen und die Vergebung der Schuld im Lichte der fünften Bitte aus dem Vaterunser.

Die ersten drei Bitten: „Geheiligt werde Dein Name“, „Dein Reich komme“, „Dein Wille geschehe…“ beziehen sich grundsätzlich auf die göttliche Welt, wenn auch eine gewisse Spiegelung dieser Bitten in der Gedankenwelt der Menschen zum Ausdruck kommt.  …

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• Wie frei ist der Wille?

Der Versuch, die Entscheidungsfreiheit und was damit zusammenhängt, die Verantwortung für die Gedanken, Absichten und letztendlich für die Taten der Menschen zu relativieren oder gar zu negieren, wäre ohne den rasanten Fortschritt der Hirnforschung nicht möglich. Obschon anfangs die Fragen zum Verhältnis von Geist und Gehirn selbst von den Forschern als unzulässig betrachtet worden …

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• Der Deutsche Ritterorden – Ursprünge und Zerfall

Die drei größten Ritterorden – der Templerorden, etwa 70 Jahre früher als der Deutsche Ritterorden, Ordo Teutonicus, gegründet, und der jüngere Johanniterorden spielen eine außergewöhnlich große Rolle in Europa in der Zeit nach den Kreuzzügen, also im Hochmittelalter. Der Deutsche Orden, eine geistliche Ordensgemeinschaft, geht aus einem im Jahr 1190 im Heiligen Land gegründetem Hospital hervor.

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• Café »Szkocka«

Sie ist wie Atlantis verschwunden, die Stadt. Auch wenn sie in Wirklichkeit immer noch da ist, ist dieser Vergleich angebracht, denn diese Stadt hat sich nicht durch die Zeitläufte notwendigerweise, wie die anderen Städte der Welt, verwandelt und modernisiert. Sie ist nicht mit der Zeit gegangen, die alte Stadt ist verschwunden.

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• Worüber Thilo Sarrazin nicht schreibt

Um den Gedanken, der im Titel des Buches von Thilo Sarrazin1 enthalten ist, verstehen zu können, muss man sich das Phänomen der Zuwanderung vom Gesichtspunkt der Soziologie anschauen. Dabei muss die Besonderheit der Immigration aus den muslimischen Ländern nach Europa genau betrachtet werden. Das Thema ist umfassend, hat viele Aspekte; ich wage hier eine kurze Analyse ausgewählter Probleme.

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• Die Tyrannei der Toleranz

„Der Begriff Toleranz ist abgeleitet vom lateinischen Verb tolerare, was erdulden, ertragen, zulassen bedeutet, wird im sozialen, kulturellen und religiösen Kontext gebraucht“, so die Definition. Weiter: Das, was geduldet werden soll, muss ein Übel sein (Positives kann man nicht tolerieren) und die Hinnahme des Übels muss freiwillig sein.

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• Die heiligen zwölf Nächte

Weihnachten ist in der christlichen Tradition zweifellos das wichtigste Fest im Jahreslauf. In unserer Epoche, in einer Zeit des alles beherrschenden Kommerzes werden die letzten Wochen vor dem Fest nicht der seelischen Vorbereitung auf Jesu Geburt gewidmet, sondern den ausgedehnten Einkäufen und im Sinne der Vorwegnahme der Freude, …

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• 1968 – das Initiationsjahr einer Generation

„1968 war nicht das Jahr, das alles verändert hat, dazu war viel zu viel bereits im Gang. Aber nach ’68 war fast nichts mehr so wie vorher. Und in diesem Sinn war ’68 überall.“

„Mir scheint, die Kinder des nächsten Jahrhunderts werden das Jahr 1968 mal so lernen wie wir das Jahr 1848“ – Hannah Arendt an Karl und Gertrud Jaspers, 26. Juni 1968

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• Wie Platon missbraucht wurde

oder der „pädagogische Eros“ in der deutschen Reformpädagogik

Es ist den letzten Wochen viel über den sexuellen Missbrauch an den Schulen, allen voran an den Internatsschulen, geschrieben. Es ist genug gesagt worden, dennoch vieles ist nicht klar.

Was mich seit Tagen beschäftigt, ist die Art und Weise, auf welche sich die Reformer der Pädagogik und deren Verfechter auf Platons Schriften berufen. Sie tun es in dem Zusammenhang, wenn über zu viel körperliche Nähe zwischen dem Lehrer und seinem Schüler die Rede ist.

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• Janusz Korczak

Die andere Reformpädagogik

In der Zeit vor dem 2. Weltkrieg ist die Reformpädagogik von Dr. Janusz Korczak so neuartig, dass sein Warschauer Waisenhaus „Nasz Dom“ für viele Pädagogen aus den europäischen Ländern zu einem Pilgerort wird. Korczak versucht hier seine Vorstellungen, seine Ideen, ja, seine Utopie von einer friedfertigen, klassenlosen Gesellschaft, von einer demokratischen Kinderrepublik, umzusetzen. Um sich dieser Arbeit, die er als seine Lebensaufgabe versteht, zu widmen, beschließt er, auf Ehe und eigene Familie zu verzichten. Er widmet sich restlos den Kindern, sie sind seine Berufung.
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• Kairos

In Kroatien, in der Stadt Trogir, in dem kleinen Museum des Nonnenklosters St. Nikolaus findet sich eine Darstellung des Gottes der günstigen Gelegenheit, des Kairos. Es ist die einzige Darstellung aus der Antike, die erhalten geblieben ist. Das Relief zeigt den Wagenlenker eines leichten, schnell fahrenden Pferdewagens. Nicht nur das schnelle Pferd, auch die Flügel an Kairos’ Füßen …

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• Tugend des Risikos und der Entscheidung

So wie unter den drei theologischen Tugenden – Liebe, Hoffnung und Glaube – die Liebe die größte ist, so werden unter den vier Kardinaltugenden – Klugheit, Gerechtigkeit, Tapferkeit und Mäßigung – die drei anderen der Klugheit untergeordnet. So wie die Liebe die Hoffnung und den Glauben mit Sinn erfüllt, so entscheidet die kluge Voraussicht darüber, ob die drei weiteren Kardinaltugenden als solche noch zu bezeichnen sind, oder ob sie sich durch unkluge Handlungen in ihren Gegensatz verkehren.

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• Patientia

„Die Fähigkeit, etwas auszuhalten“, schreibt der Benediktiner Anselm Grün in seinem Buch «50 Engel für das Jahr: Ein Inspirationsbuch» über den Engel der Geduld, „nimmt heute immer mehr ab. Und doch hätten wir sie bitter nötig, um unser Leben zu meistern und die Probleme unserer Welt hoffnungsvoll zu bestehen. Vielleicht im Sinn des Marquis de Vauvenargues: Geduld ist die Kunst zu hoffen.“

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• Der amerikanische Transzendentalismus

Es gab einmal Zeit, als sich im fernen Amerika völlig unterschiedliche Persönlichkeiten, mit völlig unterschiedlichen Begabungen und intellektuellen Interessen, unabhängige Geister, Menschen, die mit dem Zeitgeist nicht konform gingen, in einem Zirkel zusammentaten. Es waren Geistliche dabei, Lehrer, Gebildete und Autodidakten, Frauen und Männer. Sie bildeten zusammen eine Bewegung, …

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• Wiera, Nadjeschda, Ljubow…

Nach Tschita sind die Dekabristen verbannt worden. Russische Offiziere, Adelige, die Napoleon bis nach Paris verfolgt und besiegt haben. Zurück in Russland, vom Geist der Freiheit angesteckt, verschwören sich diese jungen Männer gegen die Macht des Zaren und wollen die Freiheit, die sie im verfeindeten und doch so bewunderten Frankreich geatmet haben, …

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• Von welchem Planet bist du?

„…Der gestirnte Himmel über mir…“

„Ich wußte ja, dass es außerden großen Planeten wie der Erde, demJupiter, dem Mars, der Venus, denen manNamen gegeben hat, noch Hunderte vonanderen gibt, die manchmal so klein sind,dass man Mühe hat, sie im Fernrohr zusehen. Wenn ein Astronom einen von ihnenentdeckt, gibt er ihm statt des Namens eineNummer.“

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• Über die Malerei…

„Allein hätte ich nicht die Welt durch Antizipation bereits in mir getragen, ich wäre mit sehenden Augen blind geblieben, und alle Erforschung und Erfahrung wäre nichts gewesen als ein ganz totes vergebliches Bemühen. Das Licht ist da, und die Farben umgeben uns; allein trügen wir kein Licht und keine Farben im eigenen Auge, so würden wir auch außer uns dergleichen nicht wahrnehmen.“ 

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• Europa als Idee

Europäische Öffentlichkeit

Europa ist per definitionem das westliche Fünftel der eurasischen Landmasse. Es ist im geografischen Sinne ein Subkontinent, jedoch historisch und kulturell betrachtet, wird Europa als eigenständiger Kontinent angesehen.

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• Causa Steinbach – Anmerkungen

Es geht hier um ein Problem, das ich eigentlich nie zum Thema eines meiner Aufsätze machen wollte. Da ich jedoch die Empfindlichkeiten beider Seiten in dem Konflikt um Erika Steinbach nicht nur gut verstehe, sondern auch lebhaft nachempfinden kann, will ich zu dem in letzter Zeit viel diskutierten Phänomen Erika Steinbach Stellung nehmen.

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• Hoffnung ist Leben

Hoffnung gehört mit Liebe und Glauben zu den drei christlichen Tugenden. Wenn auch die Liebe die größte ist, bedingen sie sich gegenseitig. Sie machen die irdische Existenz erträglich, um nicht zu sagen, ohne diese Tugenden ist ein menschliches Leben in Würde gar undenkbar.

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• Dankbarkeit ist Gedächtnis

Echo, die Nymphe des Berges Helikon, wollte als Dienerin der Hera ihre Herrin mit endlosem Geschwätz unterhalten, während Zeus mit den anderen Nymphen tändelte. Als die Göttin diese List bemerkte, bestrafte sie sie aus Ärger mit einer seltsamen Beschränkung der Sprache: Echo konnte kein Gespräch beginnen, sondern nur die Worte anderer wiederholen.

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• Wer ein Menschenleben rettet, rettet die ganze Welt…

Wer ein Menschenleben rettet, rettet die ganze Welt, denn jeder Mensch ist wie das ganze Universum – diese Überzeugung lebt in jüdischer Tradition, festgehalten ist sie im Talmud.

Irena Sendler, von der ich heute erzähle, wird die ganze Welt retten. Sie hatte etwa 2500 Kinder, vor allem aus dem Warschauer Ghetto vor dem sicheren Tod gerettet. Sie brachte Kinder außer Gefahr und dachte an das Überleben des ganzen Volkes. …

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